Grüne Jugend 2007
Kandidatinnen und Kandidaten alphabetisch:
Bautzmann, Wolfgang
Bölling, Heinrich(3)
Brandes, Grazyna(9)
Brandes, Reiner(11)
Hartelt, Monika
Hirschberg, Maria(4)
Janning, Clara(7)
Dr. Kraneburg, Wilhelm(2)
Lumbsch, Detlef(5)
Menzler, Ellis(10)
Müller, Bernd(17)
Müller, Martin
Nitz-Uliczka, Katharina(12)
Pieper, Anneliese(16)
Preisinger, Elke
Rieger, Berthold(13)
Scholz, Eckhard(8)
Scholz, Philipp(14)
Stenkamp, Theo(1)
Westendarp, Erich(15)
Wiederkehr, Rolf(6)
Zum leichteren Auffinden sind hinter den Namen die Nummern der Direktwahl- bezirke angegeben. Die Personen, die nur auf der Reserveliste kandidiert haben, finden Sie im Anschluss an Wahlbezirk 17.
Straßenverzeichnis
Um Ihnen die Suche nach "Ihrem" Kandidaten zu erleichtern, bieten wir auch weiterhin das alphabetische Straßenverzeichnis für die Gemeinde Senden an. - Klicken Sie einfach hier
Kandidatinnen und Kandidaten
Wahlbezirk 1: _ Bösensell (östl. Teil)

Theo Stenkamp
(Reserveliste Platz 4)
Warum ich mich bei den Grünen engagiere und zur Wahl stelle? Weil ich meine Vorstellungen von einer besseren Umweltpolitik, mehr Demokratie durch Bürgerbeteiligung, bedarfsgerechter Jugend- und Altenbetreuung, regenerativer Energien und Energieeinsparung, dem schonenden Umgang mit Ackerland für Bau- und Gewerbeflächen sowie dem Ausbau neuer Wohnformen selbst vertreten möchte und ich diese mit Bündnis 90/Die Grünen am ehesten verwirklichen kann.
Wir alle müssen erkennen, dass die gesellschaftliche Entwicklung in der gewohnten Form nicht weitergehen kann. Wachstum stößt an seine Grenzen oder geht zu Lasten der Umwelt und Lebensqualität. Nach den Absichtserklärungen der PolitikerInnen in Düsseldorf und Berlin müssen nun Taten folgen. Wir müssen versuchen, Erreichtes zu halten und Schritt für Schritt menschen- und umweltverträglich zu verbessern. Dabei müssen Jung und Alt zusammenarbeiten, um für die nachfolgenden Generationen den Weg zu bereiten. Nur gemeinsam kann diese Aufgabe gelöst werden: die Jungen mit ihrer Dynamik und die Alten mit ihrer Erfahrung. Dazu gehört Verständnis füreinander, Toleranz und Ausdauer.
Mein größter Wunsch zur Kommunalwahl ist, die absolute Mehrheit der CDU-Fraktion zu brechen, damit im Rat und in den Ausschüssen die Sachargumente überwiegen und nicht der Machtproporz. Wie die Erfahrungen zeigen, werden Neuerungen in der Politik oder Erfindungen meist von Einzelnen oder kleineren Gruppen hervorgebracht. In diesem Sinne freue ich mich auf ein Mandat im Gemeinderat für die nächsten fünf Jahre und eine faire Zusammenarbeit mit allen Fraktionen.
Zu meiner Person:
Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder. Ich bin Elektromeister im Ruhestand und engagiere mich mit meinen Fachkenntnissen gemeinsam mit Anderen bei gemeindlichen Aufgaben in Bösensell. Ich wünsche mir mehr Räume zur Begegenung von Alt und Jung und Plätze zur Freizeitgestaltung in unseren Baugebieten. Zur Identifikation mit unserer Gemeinde gehört für mich die anschauliche Darstellung der Geschichte von Senden und seiner Ortsteile. Daher setze ich mich dafür ein, dass nach dem Beispiel von Ottmarsbocholt auch ein Heimathaus in Senden und Bösensell eingerichtet wird.
Sonstige Daten:
Geboren 1939 in Bocholt
wohnhaft in Bösensell, Antoniusstr. 14
Tel.: 02536 / 341112
Theo.Stenkamp@gruene-senden.de
- Sachkundiger Bürger im
Bau- und Planungsausschuss
Schwerpunkte: Umwelt- und Energiepolitik, bürgerliche Beteiligung, Sozialpolitik
Wahlbezirk 2: _ Bösensell (westl. Teil)

Dr. Wilhelm Kraneburg
(Reserveliste Platz 2)
Zu meiner Person: Ich wurde in Senden-Bösensell geboren, bin 64 Jahre alt, verheiratet und habe 3 Kinder. Vor vier Jahren habe ich meine Tätigkeit als Tierarzt bei der Landwirtschaftskammer Westfalen/Lippe beendet. Seit meiner Schulzeit beschäftige ich mich mit Bienen und betreue heute rund 30 Bienenvölker. Seit meiner Jugend setze ich mich für den Schutz der Natur und der Landschaft ein. Der Verlust der Artenvielfalt, die immer länger werdenden Roten Listen, die Umwandlung der Wiesen in Maisäcker, das Verschwinden der Wildblumen aus der Feldflur, der Schmetterlinge, vieler Vogelarten und Amphibien machen mir Angst und machen mich traurig. Weder in der Gemeinde Senden und auch nicht auf Kreisebene werden wirksame Maßnahmen ergriffen, um den Niedergang der Natur aufzuhalten. Für alles Mögliche steht Geld zur Verfügung, nur nicht für die Naturschutzbelange. Nur die Grünen setzen sich für die Ökologie energisch genug ein.
- "Wir haben unsere Welt von unseren Kindern nur geborgt". Dieser Leitsatz der Grünen, mit dem sie vor 30 Jahren begonnen haben, ist meine politische Devise geworden, und davon leite ich mein Engagement und mein Handeln ab. Ich bin Mitglied im NABU und im BUND. Um mit den Forderungen zum Schutz der Umwelt und des Klimas die politischen Entscheidungen zu beeinflussen, bin ich seit vielen Jahren Mitglied der Rats- und Kreistagsfraktion der Grünen.
- Ich setze mich dafür ein, dass in der Gemeinde nicht immer mehr Flächen unwiederbringlich für Bau- und Gewerbegebiete versiegelt werden. Denn ich bin fest davon überzeugt, dass wir mit unserer knappen Ressource "Boden" wesentlich sparsamer umgehen müssen und dass wir sie in Zukunft für unsere Nahrungsmittelerzeugung noch dringend benötigen werden.
- Ich arbeite in der Lokalen Agenda 21, im Arbeitskreis "Klimaschutz und Energie" mit.
- Da der Klimawandel inzwischen die Existenz der Menschheit bedroht, beschäftigen wir uns im Arbeitskreis intensiv mit diesem Problem. Es ist erstaunlich, welcher Ideenreichtum und welche Initiativen in der Gruppe entstehen, nur wäre zu wünschen, dass dort noch viel mehr Bürgerinnen und Bürger mitmachen würden. Dann wäre es leichter, die Politik zu beeinflussen. Wenn es in den nächsten 10 bis 15 Jahren nicht gelingt, den Temperaturanstieg auf dem Erdball deutlich abzubremsen, wird es unsere Zivilisation, so wie wir sie heute kennen, in Zukunft nicht mehr geben. Angesichts dieser erschreckenden Perspektiven werde ich mich auch in der kommenden Wahlperiode mit meiner ganzen politischen Kraft für die Umsetzung von Natur- und Klimaschutzmaßnahmen einsetzen.
Sonstige Daten:
Geboren 1944 in Bösensell
dort auch wohnhaft, Am Helmerbach 12
Tel.: 02536 / 495
Willi.Kraneburg@gruene-senden.de
- Mitglied d. Kreistages Coesfeld
- Stellv. Fraktionsvorsitzender
im Gemeinderat Senden
Beruf: Veterinär im Unruhestand
Schwerpunkte: Natur- und Landschaftsschutz, Siedlungspolitik, Freiraumschutz, Landwirtschaft- und Verbraucherschutz, Klimaschutz und Energie, Abfallentsorgung
Wahlbezirk 3: _ Bauerschaften

Heinrich Bölling
(Reserveliste Platz 12)
Ich befürworte die Erzeugung erneuerbarer Energien mit dem Ziel, die Gemeinde Senden so weit wie möglich bei der Energieversorgung von den Konzernen unabhängig zu machen. Neben Wind und Sonne kommt den landwirtschaftlichen Biogasanlagen große Bedeutung zu. Nicht nur um den Landwirten ein zusätzliches Einkommen zu bieten, sondern auch, um die Energieversorgung sicherzustellen, wenn Windflaute und Dunkelheit die Energiegewinnung aus Wind und Sonne einschränken.
Zudem brauchen wir eine Regionalvermarktung von Erzeugnissen der bäuerlichen Landwirtschaft, damit die Landwirte nicht den Gesetzen der Marktwirtschaft, der Lebensmittelindustrie und den Großkonzernen ausgeliefert sind, die zum "Bauernsterben" beitragen.
Um dem Rechnung zu tragen, dass die Zahl der alten Menschen in unserer Gesellschaft zunimmt und sie besondere Angebote für ihr Leben brauchen, sehe ich es als nötig an, einen Altenbeauftragten - eventuell ehrenamtlich - zu benennen, um sich vor Ort um das Wohl dieser Altersgruppe zu kümmern und ihre Interessen zu vertreten.
Zur Person:
Ich bin 76 Jahre alt, verheiratet, habe zwei Söhne und vier Enkelinnen. Aus Altersgründen habe ich mich aus der Direktvermarktung von Bionahrungsmitteln zurückgezogen. Jetzt habe ich auch mehr Zeit für mein ehrenamtliches Engagement. Ich bin Mitglied der Arbeitsgruppe Klimaschutz der lokalen Agenda 21, der Schlossinitiative Senden und der Vorbereitungsgruppe "Tafel Senden".
Sonstige Daten:
Geboren 1934 in Schonebeck (Krs. Soest)
Dorfbauerschaft 109, 48308 Senden
Tel.: 02597 / 293
Heinrich.Boelling(at)gruene-senden.de
Beruf: Landwirt und Kaufmann im Ruhestand
Schwerpunkte: Umweltschutz, erneuerbare Energien, bäuerliche Landwirtschaft
Funktionen: Vorstandsmitglied
Wahlbezirk 4: _ Erlengrund etc.

Maria Hirschberg
(Reserveliste Platz 5)
Zu meiner Person:
Im Jahre 1961 bin ich mit meinen Eltern nach Senden gezogen und habe hier eine wunderbare Kindheit und Jugend verbracht. Nach meinem Studium in Köln trat ich 1978 eine Stelle als Bibliothekarin in der ehemaligen Pädagogischen Hochschule an. Seit 1983 arbeite ich in der Universitäts- und Landesbibliothek in Münster. Nach meiner Heirat wohnte ich 10 Jahre in Münster und habe zwei Töchter bekommen.
1991 zog es uns zurück in die Heimat.Wir bauten ein Ökohaus im Erlengrund und unsere Kinder sind hier zur Schule gegangen. Als die Mädchen aus dem gröbsten raus waren, wollte ich mich neben Job und Familie politisch engagieren. Schon in meinem Elternhaus war die politische und schulische Entwicklung Sendens ein vorherrschendes Thema. Im Jahre 1997 nahm ich auf Einladung der Sendener Grünen an einer Fahrt im Rahmen der politischen Bildung nach Berlin teil. Das war die Initialzündung, mich für die grüne Politik in Senden zu engagieren.
Meine Vorstellungen von einer besseren Schulpolitik, der Erweiterung der Kinderbetreuung ab dem ersten Lebensjahr, mehr Kunst und Kultur vor Ort, der Förderung von regenerativen Energien und Energieeinsparung und dem maßvollen Umgang mit neuen Wohn- und Gewerbegebieten werden am besten von den Grünen unterstützt.
- In der Schulpolitik müssen wir erreichen, dass an allen Schulformen die offenen Ganztagsangebote zügig ausgebaut und qualitativ verbessert werden. Und darüber hinaus: Jedes Kind hat ein Recht auf die beste Bildung. Unser Schulsystem muss dahin gehend geändert werden, dass alle Kinder und Jugendlichen mit und ohne Behinderungen gemeinsam an einer Schule unterrichtet werden können.
- Wir brauchen in unserer Gemeinde mehr und besser ausgestattete Betreuungsplätze für Kinder ab dem ersten Lebensjahr.
- Wichtig für die kulturelle Entwicklung Sendens ist die Errichtung eines Heimathauses, die Erhaltung des Schlosses und der Ausbau des Bürgerparks zu einem Sinnespark.
- Durch kommunale Gelder muss die energetische Gebäudesanierung und der Einsatz von erneuerbaren Energien im Sinne des lokalen Klimaschutzes gefördert werden.
- Mit Flächen für neue Wohn- und Gewerbegebiete muss schonend umgegangen werden.
Für diese Ziele möchte ich mich weiterhin schwerpunktmäßig einsetzen und freue mich auf die nächsten 5 Jahre im Sendener Gemeinderat.
Sonstige Daten:
Geboren 1956 in Emsdetten
Erlengrund 236, 48308 Senden
Tel.: 2597 / 7624
Maria.Hirschberg(at)gruene-senden.de
- Mitglied des Gemeinderates Senden
- Ausschuss für Schule, Sport und Kultur
- Umweltausschuss
Beruf: Dipl.-Bibl. an der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster
Schwerpunkte: Schule, Kultur und Umwelt
Wahlbezirk 5: _ Steveraue

Detlef Lumbsch
(Reserveliste Platz 10)
Es gibt für mich in unserer bunten Parteiwelt nur die Partei der Grünen, die versucht, eine nachhaltige Politik zu betreiben. Ich sehe sonst niemanden, der ernsthaft versucht, sich gegen Atomkraft, Zersiedelung der Landschaft, Gentechnik und Umweltzerstörung zu stellen. Gesundheitspolitik, Umweltpolitik und Verbraucherschutz sind bei den Grünen nicht nur Randthemen, sondern stehen im Fokus des Denken und Handelns.
Weiter sind die Grünen die einzige Partei, die nach wie vor auf erneuerbare Energien setzt. Dabei wird auch immer auf die enorme wirtschaftliche Kraft hingewiesen, die von den anderen Parteien lediglich belächelt oder aber mittlerweile zum eigenen Thema gemacht wird. Dort geschieht dies aber nur als Lippenbekenntnis.
Zudem arbeite ich bei den Grünen mit, weil die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen groß geschrieben wird. Es ist ein Thema, das bei den Grünen stets auf der Tagesordnung steht und in Form von Vorschlägen und Forderungen in die politischen Entscheidungen eingebracht wird.
Der Hauptgrund für mich, Mitglied bei den Grünen zu sein, ist, dass in dieser Partei ein offener und fairer Umgang miteinander herrscht, unterschiedliche Meinungen akzeptiert werden und Konsens gesucht wird. Mit den Visionen, die von den Grünen ausgehen, lassen sich meiner Meinung nach Antworten in unserer schnelllebigen Zeit finden, damit wir in unserer Gesellschaft in Frieden und Freiheit leben können.
Zu meiner Person:
Ich bin 47 Jahre alt, wohne seit 1998 in Senden-Ottmarsbocholt, bin verheiratet und habe einen 16-jährigen Sohn.
Sonstige Daten:
Geboren 1962
wohnhaft in Ottmarsbocholt, Ascheberger Str. 11
Tel.: 02598 / 986107
- Stellv. Sachkundiger Bürger
im Schulausschuss
Wahlbezirk 6: _ Siebenstücken etc.

Rolf Wiederkehr
(Reserveliste Platz 6)
Mein mich seit Jahrzehnten begleitender Wahlspruch lautet: "Es gibt nichts Schlimmeres als Jemand, der nichts tut, weil er glaubt, nur wenig tun zu können." (von Edmund Burke). Also habe ich mich immer in verschiedenen Bereichen engagiert (Elternrat, BUND, Tauschbörse, JG [Junge Gemeinschaft]) und eben auch in der Politik.
Da ich seit ewigen Zeiten im Naturschutz aktiv bin (z.B. jahrelang im Beirat der Unteren Landschaftsbehörde in Coesfeld), lag es für mich nahe, politisch bei den Grünen aktiv zu werden. Nur diese Partei nimmt auch heute noch die Belange der Naturschutzverbände ernst und stimmt mit deren Grundforderungen zum Erhalt einer intakten Umwelt überein. Aber in erster Linie stehen bei den Grünen nicht ideologisch verklärte Ziele im Vordergrund, sondern der Sachverstand und die visionäre Politik. Viele unserer Forderungen wurden leider erst nach langen Jahren harten Kämpfens auch von den anderen politischen Parteien als sinnvoll angesehen und ließen sich dann durchsetzen.
Wir werden weiter daran arbeiten, dass
- alle Kinder und Jugendliche bessere und erweiterte Bildungsmöglichkeiten erhalten
- durch die Einstellung weiterer SozialarbeiterInnen die Integration benachteiligter MitbürgerInnen verbessert wird
- mehr öffentliche Treffpunkte für Jugendliche geschaffen werden
- die gute Energiepolitik Sendens durch den bevorzugten Ausbau alternativer Energien auch im privaten Bereich unterstützt wird
- die Kommunikation mit den anderen Parteien verbessert wird, um schneller sachlich orientierte Grundziele gemeinsam durchzusetzen
- viele kleine Ruhezonen im öffentlichen Bereich für ältere MitbürgerInnen geschaffen bzw. ansehnlicher gestaltet werden
Nur wenn wir wertschätzen, was wir haben, können wir uns dafür einsetzen, es zu erhalten.
Zu meiner Person:
Ich bin verheiratet, habe vier nahezu erwachsene Söhne und bin als Lehrer an einer Privatschule tätig
Sonstige Daten:
Geboren 1953 in Kleve
Sperberweg 6, 48308 Senden
Tel.: 02597 / 1038
Rolf.Wiederkehr@gruene-senden.de
- Sachkundiger Bürger im
Bau- und Planungsausschuss
- Stellv. Sachkundiger Bürger im
Umweltausschuss
Beruf: Lehrer für Biologie und Chemie
Schwerpunkte: Umwelt- und Energiepolitik, Politik im Sinne von Einsatz für die Mitbürger
Wahlbezirk 7: _ Grete-Schött-Ring etc.

Clara Janning
(Reserveliste Platz 11)
Warum ich bei den Grünen bin?
- Weil bei den Grünen in Senden keine alten Lieder abgesungen werden;
- weil ich den klaren, ideologisch nicht verhängten Blick nach vorn schätze;
- weil ich finde, dass ein offener Blick gerade politisch überlebensnotwendig ist;
- weil es ohne mitbürgerliches Engagement nicht geht;
- weil für mich "global denken" und "lokal handeln" zusammen gehören;
- weil die Grünen in Senden ein Herz für Kinder haben, weil die Augen und Ohren für die Jüngeren, für Ausgeschlossene, Benachteiligte bei den Grünen weit offen sind;
- weil es in einem generationsübergreifenden Sinn unentbehrlich ist, vor der eigenen kommunalen Tür mitzuarbeiten an nachhaltigen, an menschen- und umweltfreundlichen Problemlösungen "mit grünem Gesicht.
Sonstige Daten:
Geboren 1943 in Arnsberg
Wohnhaft in Senden
Tel.: 02597 / 6779
Clara.Janning@gruene-senden.de
- Ehrenamtliches Engagement
(Singestunden) im Altenheim
Beruf: Textlektorin in einer psychologischen Praxis für
Sachverständigengutachten
Wahlbezirk 8: _ Dorffeld, Walskamp

Eckhard Scholz
(Reserveliste Platz 16)
Wenn ich zu meiner Motivation gefragt werde, mich politisch zu engagieren, möchte ich doch etwas von meiner eigenen Geschichte preisgeben. Dass politische Entscheidungen zu Unrecht und zu grausamer Gewalt gegenüber Mensch und Natur führen können, wurde mir bei der Auseinandersetzung mit dem Thema Kriegsdienst oder Verweigerung zum Ende meiner Schulzeit in den auslaufenden 70-er Jahren zum ersten Mal bewusst. Bilder aus Vietnam, die Angst vor den Folgen der Stationierung der Mittelstreckenraketen in Deutschland und der Umgang mit der Anti-Atomkraftbewegeung haben mich bewegt. Nach dem Zivildienst in der Kinderheilstätte Nordkirchen bin ich 1984 Gründungsmitglied bei den Grünen in Senden geworden und bis heute geblieben.
Heute haben sich berufsbedingt meine Themenschwerpunkte verschoben. Ich bin Architekt geworden und engagiere mich auch dort im BDA (Bund Deutscher Architekten) für einen verantwortungsvollen Umgang mit der bebauten, zu bebauenden und vor allem mit der unbebauten Umwelt. Das betrifft die Gestaltung wie auch die recourcenschonende Materialwahl, die Angemessenheit, die Barrierefreiheit und natürlich die Umweltverträglichkeit eines ganzheitlichen Bauens.
Persönliches:
Geboren 1962 in Aachen, drei Brüder, seit 1973 Pfadfinder in der DPSG in Senden (heute nur noch als Lagerkoch), Abitur 1981, Zivildienst in der Kinderheilstätte Norkirchen, Studium der Architektur in Dortmund, nach verschiedenen Erfahrungen in Architekturbüros und in der Lehre seit 1994 selbständig als Architekt in Senden.
Sonstige Daten:
Walskamp 237, 48308 Senden
Tel.: 02597 / 69603
Eckhard.Scholz@gruene-senden.de
Beruf: Architekt und Dipl.-Ing.
Schwerpunkte: Nachhaltige Stadtentwicklung
Wahlbezirk 9: _Heckenbusch, Rohrkamp

Grazyna Brandes
(Reserveliste Platz 17)
Seit 15 Jahren bin ich Mitglied bei den Grünen und unterstütze die Arbeit aus folgenden Gründen: Grüne Politik mit ihren mutigen, konstruktiven Denkanstößen und Ideen lenkt ein und bewegt zum Umdenken. Sie macht stark für ein grünes, gesundes Umfeld, für soziale Gerechtigkeit, für gute Bildung aller Kinder. Soziale Gerechtigkeit, Schul- und Bildungspolitik liegen mir besonders am Herzen. Mein Interesse gilt den Schwerpunkten Integration von Migrantenkindern, der Gleichstellung von Mann und Frau sowie Schule für alle Kinder mit und ohne Behinderung.
Zu meiner Person:
Ich bin 48 Jahre alt, verheiratet und habe 2 Kinder
Sonstige Daten:
Geboren 1961 in Stolp (Slupsk)
Am Mühlenbach 19a, 48308 Senden
Tel.: 02597 / 1510
Grazyna.Brandes@gruene-senden.de
- Stellvertretende Vorsitzende
der Deutsch-Polnischen
Gesellschaft Senden
Beruf: Lehrerin an der Mariengrundschule Senden
Schwerpunkte: Schulpolitik, Integration, Gleichstellung
Wahlbezirk 10: _ Senden Mitte

Ellis Menzler
(Reserveliste Platz 13)
Zehn Jahre - von 1984 bis 1994 - war ich im Sendener Gemeinderat. Mein Ratsmandat legte ich im Zusammenhang mit meiner Pensionierung aus gesundheitlichen Gründen nieder.
Kommunalpolitik verfolge ich weiterhin mit Interesse. Ich freue mich, wenn frühere Anträge der Grünen, anfangs verspottet und abgelehnt, inzwischen selbstverständlich umgesetzt werden. Dafür gibt es viele Beispiele in Senden.
Ideen, erst einmal geäußert, entwickeln eine Eigendynamik und arbeiten in den Köpfen anderer weiter.
Grüne Impulse sind auch heute noch wichtig. Darum arbeite ich weiterhin mit bei den GRÜNEN. Außerdem schätze ich die menschliche Atmosphäre in dieser politischen Arbeitsgruppe.
Zu meiner Person:
Von den 36 Jahren im Schuldienst war ich 22 Jahre in Senden tätig. Ich bin neugierig auf die Welt und war in den Ferien viel unterwegs. Seit dem Tod meines Mannes steuere ich fernere Ziele an. Ich bin immer wieder erstaunt, wie korrekturbedürftig meine "Bilder im Kopf" sind. Eigene Anschauung ist durch nichts zu ersetzen.
Persönlich bereichert und mit geschärftem Blick für die Situation zu Hause kehre ich immer wieder gern nach Senden zurück. Ich freue mich dann auf das Wiedersehen mit meiner Familie, meinen Freunden und Freundinnen und auch mit dem Ortsverband der GRÜNEN in Senden.
Sonstige Daten:
Geboren 1935 in Witten
Am Dümmer 5, 48308 Senden
Ellis.Menzler@gruene-senden.de
- Gründungsmitglied bei den
GRÜNEN
Lehrerin im Un-Ruhestand
Schwerpunkte: Schul- und Umweltpolitik
Wahlbezirk 11: _ Bulderner Straße usw.

Reiner Brandes
(Reserveliste Platz 18)
Mein Ziel ist es, mit und für die Sendenerinnen und Sendener grüne Akzente zu setzen. Grüne Politik in Senden bedeutet für mich das Engagement in einer motivierten Gruppe für eine sozial gerechte, zukunftsorientierte und ökologische Entwicklung. Besondere Anliegen:
- Der öffentliche Personennahverkehr hat in Senden einen hohen Standard erreicht. Diesen gilt es auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten bedarfsorientiert weiter zu entwickeln.
- Die Gemeinde sollte ihre Vorbildfunktion für die Förderung regenerativer Energiequellen durch den Einsatz solcher in öffentlichen Gebäuden wahrnehmen. Sie soll ihren Handlungsspielraum nutzen, um den gemeindeeigenen Gebäudebestand zukunftsweisend zu sanieren. Für Bauwillige und Eigentümer von Altbauten soll sie durch Beratung und aktive Unterstützung Anreize für nachhaltiges Bauen und Sanieren schaffen.
- Der Ortskern von Senden bedarf einer Überplanung. Die Schaffung einer Fußgängerzone und freier Plätze zum Verweilen und für Veranstaltungen stehen dabei für mich ganz oben auf der Liste notwendiger Änderungen.
Persönliches:
Ich bin 50 Jahre alt, verheiratet und habe zwei Kinder im Alter von 22 und 24 Jahren.
Engagement/politische Arbeit: Mitglied bei Bündnis 90/Die Grünen seit 1994,
zeitweilig Sachkundiger Bürger im Bau- und Planungsausschuss der Gemeinde Senden.
Sonstige Daten:
Geboren 1959
Am Mühlenbach 19 a, 48308 Senden
Tel.: 02597 / 1510
Reiner.Brandes@gruene-senden.de
- Freiwillige Feuerwehr Senden,
aktives Mitglied seit über
30 Jahren
Beruf: Industriefachwirt, kfm. Angestellter im Controlling
eines mittelständischen Unternehmens
Schwerpunkte: Bauen und Wohnen, Verkehr, Energie
Wahlbezirk 12: _ Schloßfeld

Katharina Nitz-Uliczka
(Reserveliste Platz 9)
Aus der Friedensbewegung kommend, konnte ich mich nur bei den Grünen beheimatet fühlen. Seit vielen Jahren unterstütze ich als Vorstands- und Pressesprecherin den unermüdlichen Kampf der Grünen um den Schutz von Natur und Umwelt und eine gerechte umfassende Sozialpolitik. Nicht zuletzt ist mir an den Grünen sympathisch, dass sie im Gegensatz zu den anderen Parteien kein Männerverein mit ein paar "Feigenblatt-Frauen" sind, sondern dass die Stimmen von Frauen bei Ihnen ebenso viel Gewicht haben wie die von Männern.
Zu meiner Person:
Ich bin verheiratet und habe einen Sohn. Mit meiner Pensionierung haben meine Ehrenämter deutlich zugenommen. Aber dennoch gerne engagiere ich mich bei der Sendener Initiative "Den Kindern von Tschernobyl", im Vorstand der Schlossinitiative Senden und beim Sprachunterricht für unsere ausländischen MitbürgerInnen.
Sonstige Daten:
Seit 1972 wohnhaft in Senden
Katharina.Nitz-Uliczka(at)gruene-senden.de
Alter: 71 Jahre
- Gründungsmitglied der Sendener Grünen
- seit vielen Jahren Vorstandssprecherin
Beruf: pensionierte Lehrerin
Wahlbezirk 13: _ Gewerbegebiet West

Berthold Rieger
(Reserveliste Platz 3)
Ich bin in Senden geboren und aufgewachsen und hatte schon in meiner Jugend Spass daran, mich am politischen Leben unserer Gemeinde im Rahmen meiner Möglichkeiten zu beteiligen. Geprägt von der selbstverwalteten Jugendarbeit und meinem später folgenden Engagement im Sendener Friedenskreis und der Anti-AKW-Bewegung führte mich mein Weg vor 25 Jahren beinahe zwangsläufig zur Gründungsversammlung der Sendener Grünen.
Seit inzwischen 10 Jahren vertrete ich diese als einer von zur Zeit vier Fraktionsmitgliedern im Sendener Gemeinderat. In folgenden Ausschüssen und Arbeitskreisen bin ich seitdem aktiv:
1. Haupt- und Finanzausschuss
2. Ausschuss für Familie, Gleichstellung, Jugend und Soziales
3. Rechnungsprüfungsausschuss
4. Arbeitskreis Cabrio-Bad
5. Arbeitskreis ÖPNV
6. Runder Tisch Jugend
Neben vielen anderen Inhalten gilt mein besonderes Interesse der Sozialpolitik, die dadurch auch einen Schwerpunkt meines politischen Wirkens darstellt. Als Ausgleich zu der manchmal etwas trockenen und ernüchternden politischen Arbeit beschäftige ich mich auf unterschiedliche Weise mit Rock- und Popmusik. Da ich selber kein Instrument beherrsche, beschränkt sich diese aber auf das begeisterte Hören und Sammeln, Konzertbesuche und den Austausch mit Gleichgesinnten auf verschiedenen Wegen.
Zu meiner Person:
Ich bin 44 Jahre alt, verheiratet und habe zwei Kinder
Sonstige Daten:
Geboren 1965 in Senden
Rorups Wiese 1, 48308 Senden
Tel.: 02597 / 6340
Berthold.Rieger@gruene-senden.de
- Mitglied des Gemeinderates
Senden
Beruf: Fachlehrer an der Maximilian-Kolbe-Schule in Nordkirchen
Schwerpunkte: Sozial- und Jugendpolitik
Wahlbezirk 14: _ Jessener Straße etc.

Philipp Scholz
(Reserveliste Platz 8)
Ich bin seit 1984 bei den Sendener Grünen. Neben der Friedenspolitik war und ist der Ausgangspunkt für mein Engagement bei den Grünen der Kampf für den Erhalt unserer dörflichen Strukturen und das Eintreten für eine nachhaltige, aber auch zukunftsorientierte Stadtentwicklungspolitik. Vor allem bei der Stadtentwicklung muss man über den Tellerrand schauen können und langfristige Visionen entwickeln. Nicht immer dem Zeitgeist hinterher laufen!
Zu meiner Person:
Ich bin ausgebildeter Dipl. Geograph und arbeite als Stadtplaner in einer Kommunalverwaltung. Zu meiner Freizeit gehört die Musik - ich bin einer der Musiker in der Sendener Rockband "Grünspan".
Sonstige Daten:
Geboren 1963 in Mülheim/Ruhr
Jessener Str. 52, 48308 Senden
Tel.: 02597 / 6098
Philipp.Scholz@gruene-senden.de
- Stellv. Sachkundiger Bürger im Bau- und Planungsausschuss
- Mitglied im Arbeitskreis Ortskernentwicklung Senden
Beruf: Stadtplaner, Angestellter im öffenlichen Dienst
Schwerpunkte: Stadtentwicklung, Regionalplanung, Wirtschaftsförderung
Wahlbezirk 15: _ Ottmarsbocholt 1, Venne

Erich Westendarp
(Reserveliste Platz 21)
Obwohl ich mich schon seit geraumer Zeit dem Politikverständnis der Grünen ver- bunden fühle, bin ich der Partei erst Ende 2008 beigetreten; doch ich kann sagen, dass ich dort auf Anhieb eine Heimat gefunden habe. Entgegen vielen zähen Vorurteilen findet man dort keine Revoluzzer oder gar Chaoten, sondern Menschen, die - so wie mich - die Sorge um die Erhaltung unserer natürlichen Lebensgrundlagen zu politischer Arbeit motiviert. Meiner Auffassung nach zeugt es von einer totalen Selbstüberschätzung der Menschen, sich die Erde untertan machen zu wollen. Die Erde hat längst damit begonnen, sich zu wehren; sie braucht uns nicht, aber wir brauchen sie - um zu leben.
Mich beeindruckt bei den Grünen dieser ganzheitliche Denkansatz. Anders als bei den meisten anderen Parteien steht nicht die Interessenvertretung bestimmter Bevölkerungsgruppen (z.B. Wirtschaft oder Arbeitnehmer) im Vordergrund, sondern unser aller Lebensgrundlagen an sich. Die Grünen vertreten die Interessen aller Menschen und sind darum für mich die echte Volkspartei in des Wortes ursprünglicher Bedeutung.
Darüber hinaus ist dieser Politikansatz im positiven Sinne konservativ, wenn man darunter versteht, dass es um die Bewahrung der Grundwerte, des Wesentlichen geht. Natürlich bedarf es hierzu mitunter auch Veränderungen - alles, was sich nicht mehr verändert, ist tot. Eine reine "Weiter so"-Mentalität, die nach landläufiger Meinung als konservativ schlechthin gilt, wird auf Dauer nicht bewahren sondern zerstören! Daher brauchen wir Veränderungen um Schützenswertes zu erhalten.
Wir alle müssen umdenken. Eine gesunde wirtschaftliche Basis ist zwar nicht unwichtig im Leben, aber wir müssen den Generationen, die nach uns kommen, mehr hinterlassen als nur materielle Werte. Geld kann man bekanntlich nicht essen. (Aber Verschlucken kann man sich sehr wohl daran. Doch dann gründet man schnell eine "Bad Bank", lässt andere bezahlen und macht genauso weiter wie vorher. Bis eines Tages beim nächsten Crash auch Grundwerte dran glauben müssen.) Wirtschaft darf sich nicht als Selbstzweck gebärden, Wirtschaft muss dienen; Menschen und Umwelt sind keine Kostenfaktoren, sondern der Sinn jeglichen Wirtschaftens. Es gibt keinen Interessengegensatz!
Zwar hat sich seit der Gründung der Grünen schon eine Menge bewegt, doch für die meisten Menschen ist die Umwelt noch immer ein Politikfeld von vielen, das je nach allgemeiner Problemlage mal mehr oder mal weniger wichtig genommen wird. Die Erkenntnis, dass bei allen Werteabwägungen unserem Lebensraum die absolute Priorität gebührt, ist trotz ihrer fundamentalen Bedeutung in vielen Köpfen leider noch nicht angekommen. Ich möchte daher neben der Unterstützung der an dieser Stelle vielfach formulierten Arbeitsschwerpunkte mit meinem Engagement auch zu einer weiteren Bewusstseinsbildung in dem obigen Sinne beitragen. Denn in den Köpfen fängt es an!
Zur Person:
Ich bin 65 Jahre alt, verheiratet, habe zwei Söhne und (schulpflichtige) Enkelkinder. In meinem Beruf war ich nach der Lehre und den üblichen Anfangsstationen ca. 30 Jahre lang im Bereich der Immobilien- und Wohnungsbaufinanzierung tätig. - Politische Erfahrung: Von 1976 bis 1998 war ich Mitglied einer anderen großen deutschen Partei. Dort auf Ortsebene viele Jahre Vorstandsarbeit in unterschiedlichen Funktionen, begleitende parlamentarische Arbeit als Sachkundiger Bürger in verschiedenen Ausschüssen. Ich denke, diese Erfahrungen werden mir auch bei neuen Aufgaben hilfreich sein.
Sonstige Daten:
Geboren 1943 in Osnabrück
Seit 1999 wohnhaft in Ottmarsbocholt
Dorfstr. 83
Tel.: 02598 / 986017
Beruf: Bankkaufmann (Ruheständler)
Schwerpunkte: Bauen, Wohnen und Verkehr
Erich.Westendarp@gruene-senden.de
Funktionen: Vorstandsmitglied
Wahlbezirk 16: _ Ottmarsbocholt 2

Anneliese Pieper
(Reserveliste Platz 1)
Trägerin des Bundesverdienstkreuzes
Wenn ich gefragt werde, was mich antreibt, um mich politisch zu engagieren, heisst meine Antwort: "Ich kann Ungerechtigkeit nicht leiden!" Diese Einstellung prägt mein Engagement bei meinen Schwerpunktthemen Sozial-, Jugend- und Frauenpolitik. Mit meinen politischen Wurzeln in der Friedens- und Frauenbewegung bin ich seit 1984 bei den Grünen. Dort finde ich meine politische Einstellung und meine Forderungen unterstützt. Bei meiner Arbeit in der Gemeinde Senden, im Kreistag in Coesfeld und im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) - alles Ebenen der Kommunalpolitik, aber mit unterschiedlichen Zuständigkeiten - haben sich meine Kenntnisse erweitert und kommen meiner politischen Arbeit zu gute.
Als Frauenpolitikerin habe ich die Frauenpolitik in der bündnisgrünen Partei mitgeprägt. Z.B. habe ich als Bundesfrauenreferentin an dem Frauenstatut von Bündnis 90/Die Grünen mitgearbeitet, mit dem wir Grüne eine Vorbildrolle einnehmen und das ansatzweise auch den Frauen in den anderen Parteien von Nutzen ist. Bei meiner politischen Einstellung und meinen Ansprüchen an politisches Handeln sind meine lange Lebenserfahrung und die historischen Eindrücke von prägender Bedeutung. Durch den demografischen Wandel sind die Gesellschaft und die Politik vor neue Herausforderungen gestellt. Ich möchte den demografischen Wandel als Chance begreifen, in dem die gesellschaftlichen Veränderungen und neuen Erfordernisse in der Sozial- und Gesundheitspolitik, im Umwelt- und Klimaschutz, in der Stadt- und Verkehrsplanung und in der Bildungs-, Kultur- und Wirtschaftspolitik menschen- und generationengerecht verbunden und positiv gestaltet werden. Dazu gehört, dass Menschen mit Behinderungen die barrierefreie Teilhabe gesichert wird und Männer und Frauen die gleichen Rechte und Möglichkeiten haben.
Zu meiner Person:
Ich bin 1934 in Berlin geboren, nach vielen Stationen hier und da bin ich seit 1979 in Senden beheimatet. Mein Mann ist vor zwei Jahren gestorben. Ich habe drei Söhne und mehrere Enkelkinder. Nach meiner Ausbildung als Industriekauffrau "führte ich ein kleines Familienunternehmen", studierte dann - als die Kinder älter waren - mit 42 Jahren an der Pädagogischen Hochschule Dortmund Geschichte und ev. Religion sowie Diplompädagogik.
Ich gelte jetzt als Hausfrau und Politikerin im Ehrenamt.
Sonstige Daten:
Dorfstr. 83, 48308 Senden
Tel.: 02598 / 1494
Anneliese.Pieper@gruene-senden.de
- Mitglied des Kreistags Coesfeld
- Fraktionsvoritzende der Grünen
im Gemeinderat Senden
- Mitglied der Landschafts-
versammlung Westfalen-Lippe
Schwerpunkte: Sozial-, Jugend-, Frauenpolitik
Wahlbezirk 17: _ Ottmarsbocholt 3

Bernd Müller
(Reserveliste Platz 19)
Bei den Grünen bin ich schon seit 1982, als sich damals aus der Friedensbewegung eine politische Initiative - DIE GRÜNEN - entwickelte. Seit dieser Zeit war ich für die Grünen zehn Jahre im Umweltausschuss des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) und fünf Jahre Mitglied der Landschaftsversammlung, einige Jahre im Rat der Gemeinde Senden und weitere Jahre im Umweltausschuss sowie im Schulausschuss der Gemeinde und im Bezirksausschuss Ottmarsbocholt aktiv.
1982 wollten wir die Welt verändern. Leider hat das, wie man an vielen Kriegen in der Welt sieht, nicht geklappt. Jetzt sind die Grünen eine etablierte Partei und haben den Charme der anfänglichen Zeit verloren. Trotzdem gibt es für mich in vielen Feldern keine bessere Alternative.
Seit einigen Jahren habe ich mich aus persönlichen Gründen weitgehend aus der aktiven politischen Tätigkeit zurückgezogen. Aber ich unterstütze weiterhin die politischen Ziele der Grünen, wobei mir besonders die umweltpolitischen und sozialen Ziele wichtig sind, die von vielen anderen Parteien zwar kopiert, aber nie erreicht wurden.
Zu meiner Person:
Ich bin verheiratet, habe zwei Söhne im Alter von 28 und 30 Jahren. Seit 1979 leben meine Familie und ich in Ottmarsbocholt. Der Wechsel von Dortmund ins Münsterland hatte berufliche Gründe, wir haben ihn aber nie bereut. Die schöne Landschaft und die übersichtlichen dörflichen Strukturen sprechen uns auch heute noch sehr an. Diese auch in Zukunft zu erhalten und behutsam fortzuentwickeln war mein persönliches und auch politisches Interesse.
Zu meiner beruflichen Tätigkeit:
Ich war technischer Zeichner im Maschinenbau, war 7 Jahre Mitinhaber eines Naturkostladens in Lüdinghausen und bin seit 1993 Lehrer an einer Grundschule im Kreis Borken.
Sonstige Daten:
Dorfstr. 61a, 48308 Senden
Tel.: 02598 / 305
Bernd.Mueller@gruene-senden.de
- Stellv. Mitglied im Bezirksausschuss Ottmarsbocholt
Beruf: Grundschullehrer
Schwerpunkte: Umwelt-, Schul- und Sozialpolitik
zusätzlich nur auf der Reserveliste:
Listenplatz 7

Elke Preisinger
Wohnhaft in Bösensell
Elke.Preisinger@gruene-senden.de
Geboren 1972
Beruf: Journalistin und Radiomoderatorin
Schwerpunkt: Umwelt und Tierschutz
Die Grünen sind für mich die Partei der Wahl, weil es nichts Wichtigeres als den Umweltschutz gibt. Eine intakte Umwelt ist die Basis von allem und für alles. Was nützen uns Arbeits- und Ausbildungsplätze für unsere Kinder, wenn es keine saubere Luft und nur noch Naturkatastrophen gibt? "Bio" und regenerative Energien sind die Zukunft: weniger global, sondern regional produzieren und verkaufen, weg von der Massentierhaltung! So ginge es nicht nur den Tieren, sondern auch uns besser: "Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie die Tiere behandelt." (Mahatma Gandhi).
Listenplatz 14

Wolgang Bautzmann
Geboren 1945
Schützenstr. 29
48308 Senden
- Schwerpunkte: Energie-,
Wirtschafts- und
Bildungspolitik
Die verschiedenen Atom- und Energiediskussionen der 1970-er Jahre haben mich dem "grünen" Gedankengut näher gebracht. 1978 bekam ich dann ein Buch in die Hand, das handfest beschrieb, dass wir weitgehend auf großtechnisch erzeugte Energie verzichten können und dass auf diesem Wege auch noch hunderttausende von Arbeitsplätzen geschaffen werden können. Seitdem verfolge ich dieses Thema mit besonderem Interesse und muss feststellen, dass die großen Parteien von rechts wie auch von links hier nicht viel getan haben.
Darüber hinaus verfolge ich aufmerksam unsere Schulpolitik, die in einem wirklich geradezu bedauernswerten Zustand ist. Auf die Frage, was man hier ändern müßte, wäre meine Antwort: Alles!
Listenplatz 15

Monika Hartelt
Geboren 1941 in Senden
Beruf: Buchbinderin
Schwerpunkt: Altenpolitik
Ich bin zwar kein Mitglied der Grünen, aber ich nehme seit drei Jahren regen Anteil an der Arbeit des Ortsverbandes Senden und beteilige mich mit meinen Möglichkeiten und Interessen. An den Grünen schätze ich ihre politischen Grundsätze und Themen und fühle mich mit ihrer Sozialpolitik bei meinem Engagement in der ehrenamtlichen Arbeit unterstützt. Auch als Neue und Parteilose fühlte ich mich von Anfang an aufgenommen, wobei mir der faire Umgang miteinander das Einleben leicht gemacht hat.
Zu meiner Person:
Ich bin 1941 in Senden geboren, verheiratet und habe drei Söhne. Ich arbeite seit vielen Jahren als Buchbinderin in eineme Verlag. Ehrenamtlich beteilige ich mich dabei, den Menschen im Sendener Altenheim die Freizeit erfreulich zu machen. Zu meinen Hobbys gehört die Musik und mein Schrebergarten.
Listenplatz 20

Martin Müller
Geboren 1951 in Recklinghausen,
verheiratet, drei Kinder,
wohnhaft in Senden seit 1973
Ich fühle mich als Christ der Forderung des "Konziliaren Prozesses", des gemeinsamen Weges der christlichen Kirchen nach Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung verpflichtet und sehe im Programm der Grünen die grösstmögliche Chance der Umsetzung in praktische Politik.
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