30. Juni 2011

Ortsvereins- versammlung

 

Presseerklärung

Dr. Willis schöner Garten, unterm Kirschbaum, Bratwurst- und Gemüseduft vom Grill, das war der Rahmen für die letzte Ortsversammlung der Grünen vor der Sommerpause. Und dieser Ort passte zum Thema der Ortsversammlung, bei der es vorrangig um Flächenverbrauch und den Erhalt von Lebensgrundlagen ging.

 

Es gab viel zu informieren und zu beraten: Ausstieg aus der Atomenergie zum Beispiel, Schulpolitik in NRW und vor allem Aktuelles aus der Kommunalpolitik. Schwerpunktmäßig ging es um Flächen zur Bebauung von Wohnungen und Gewerbebetrieben und für Windkraftanlagen in der Gemeinde Senden, die der Regionalrat, das entscheidende Gremium des Regierungspräsidenten in Münster, für die nächsten fünfzehn bis zwanzig Jahre im Regionalplan ausweisen soll (WN berichteten).

 

Anneliese Pieper, Fraktionsvorsitzende der Grünen, wies darauf hin, dass schon Landwirtschaftminister Uhlenberg der schwarz-gelben Vorgängerregierung in NRW, es für dringend geboten hielt, den Flächenverbrauch in den Kommunen drastisch zu verringern. Und die Bundesregierung verordnet einen Flächenverbrauch von täglich maximal 30 ha. Mehr als 100 ha werden aber tatsächlich verbraucht. Dennoch haben CDU, SPD und FDP gegen die Stimmen der Grünen den Festlegungen im Regionalplan zugestimmt, die um ein Vielfaches darüberhinausgehen.

 

Der Regierungspräsident hat In den begleitenden Texten des Regionalplans die Probleme zwar richtig beschrieben, die Ausweisung von Flächen steht dazu jedoch im eklatanten Widerspruch. Der langwierige grüne Kampf um den Ausstieg aus der Atomenergie scheint nun endlich zum Erfolge geführt zu haben. Das läßt die Mitglieder des grünen Ortsverbandes hoffen, daß sie schließlich auch mit ihren Argumenten gegen den Flächenverbrauch erfolgreich sein werden.

 

Verständlich also aus Sicht der Grünen, dass sie dem Regionalrat auch nicht zugestehen wollen, für die Ausweisung von Flächen für Windkraft- anlagen zuständig zu sein. Das hat nämlich bisher mit dazu geführt, dass die Windkraft in Senden keine Chance hatte.

 

Die anwesenden Mitglieder unterstützten erneut den Antrag der Grünen für den Gemeindeentwicklungs- ausschuss, dass die Entscheidung über geeignete Flächen zur Nutzung der Windkraft in die Hände der Kommunen gehört. Die Kommunen sind die Instanz, um die örtlichen Gegebenheiten einschätzen zu können, um im Einvernehmen mit den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern Windkraft voranzutreiben. Dabei soll der Nutzen dieser Energiegewinnung nicht nur den Eignern, sondern anteilig auch den umliegenden Betroffenen zugutekommen. Ein Windrad in der Nachbarschaft stört weniger, wenn der Gewinn dafür anteilig auch in der eigenen Geldbörse klingelt.

 

Suche in http://gruene-senden.de/
27. April 2012

Übrigens:

(Foto: Axel Hoffmann, pixelio)

 

Philipp Scholz spielt auch Rockgitarre.

Wann und wo?

Am Freitag, den 4.Mai ab 20.oo Uhr im FEZ an der Münsterstraße.

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Und das hat ja sowas von gerockt.

Siehe Fotostrecke

(zum vergrößern auf die Bilder klicken)

(Fotos: Wolfgang Dropmann)

. . . und so sah es im Mai 2012 an den Infoständen aus:

Grüne Weihnachtsfeier 2010

Bei und mit Heinrich Bölling am Herdfeuer




Es liegt auf der Hand: Grünkohl wurde serviert beim Weihnachtsfest der Grünen in Senden, das auf dem Hof von Heinrich Bölling in einem festlichen Rahmen begangen wurde. Trotz verschneiter Straßen hatte man es sich nehmen lassen, gemeinsam den Jahresausklang zu feiern.

In seiner gemütlichen Diele begrüßte der Hausherr die Gäste mit Bezug auf die Weihnachtsgeschichte und dass sie gerne bei ihm einen „Platz in der Herberge“ finden würden.

Auch der Heilige Nikolaus hat es sich nicht nehmen lassen, die Grünen aufzusuchen.

Er blickte wohlwollend auf das grüne Völkchen. Wenig Sünden hatte er in sein goldenes Buch geschrieben. Es waren die guten Taten, die ihm Freude machen.

Da war zu hören, dass die beiden Frauen als Doppelspitze von Ortsverband und Fraktion seit Ewigkeiten ihre Arbeit tun und ihrer Ämter noch immer nicht müde sind, dass unermüdlich für Umwelt und Klimaschutz gekämpft wird und dass die Grünen mit großem Engagement die Felder zukunftsgerechter Baupolitik und Schulentwicklung beackern. Lobend erwähnte St. Nikolaus auch den nicht nachlassenden Einsatz in der Familien- und Sozialpolitik mit dem besonderen Schwerpunkt für Menschen mit Behinderungen.

Als sich der Heilige Nikolaus wieder auf den Weg machte, hatte er das Versprechen im Sack, dass die Sendener Grünen auch im kommenden Jahr nicht nachlassen und sich in gewohnter Weise engagieren werden.



(Alle Fotos: Marcus Engemann)




Bundesverdienstkreuz für Anneliese Pieper

Kleine Feierstunde


Am 24. März 2009 wurde der Fraktionsvorsitzenden der Bündnisgrünen in Senden das Bundesverdienstkreuz überreicht (die Presse berichtete). Zwar mit einer kleinen Verspätung, dafür aber um so herzlicher gratulierten die Mitglieder des Grünen Ortsverbandes im Rahmen einer Feierstunde am 17. Mai 2009. Hier der Text der Festrede, gehalten von Theo Stenkamp:

 


Sehr verehrte, liebe Anneliese,



zu der hohen Auszeichnung mit dem Bundesverdienstkreuz gratuliert Dir Dein Ortsverband sehr herzlich. Durch Dein außerordentlich umfangreiches und unbeirrbares Wirken für die Allgemeinheit hast Du Dir hohes Ansehen erworben,.auch bei uns, Deinen grünen Mitstreiterinnen und Mitstreitern - und nicht nur bei uns, sondern auch für uns, denn ein kleines bißchen von dem strahlenden Glanz fällt ja auch auf Deinen Ortsverband zurück.


Dass wir Dich und Dein Bundesverdienstkreuz erst heute, Wochen nach der Verleihung, würdigen, lässt den Verdacht zu, dass wir nicht sonderlich beeindruckt wären. Das Gegenteil ist der Fall: Es ging uns einerseits darum, einen Termin zu finden, den möglichst viele von uns (und vor allem natürlich Du) würden wahrnehmen können, aber Du wolltest ja kurz nach dem 24.3. verreisen, dann kamen die Osterferien.... Und andererseits mochten wir Dir ja nicht mal soeben im Vorbeigehen gratulieren, sondern schon ein wenig feierlich und erinnernswert. Und Du weißt ja: Gut Ding will Weile haben - auch (oder gerade?) in unserem Ortsverein!


Was Du jetzt von uns in die Hand gedrückt bekommst, wird auch die letzte Landratte sofort als ein Schiff erkennen.

Du hältst nun unser Schiff in der Hand. Du hältst unser grünes Sendener Schiff in der Hand, Du steuerst es, Du bist die Kapitänin. Du hast es 1984 mit zu Wasser gelassen, hast es zunächst als Erste Offizierin, bald aber als Kapitänin begleitet und gesteuert. Deinem rastlosen Einsatz, Deiner Erfahrung und Deinem Stehvermögen ist es zu danken, dass aus dem erst schlingernden Boot und seiner ungeübten Besatzung ein seetüchtiges Schiff geworden ist. Um unser Schiff gegen die aufgemotzte Konkurrenz zu behaupten, hast Du nicht schwerfällige Kanonenkugeln eingesetzt, sondern unsere grünen Botschaften unablässig per Pfeil hinüber geschossen. Viele der Pfeile sind im Wasser gelandet und wirkungslos geblieben, andere haben die Segel der konkurrierenden Schiffe geritzt, nicht wenige aber sind auf deren Decks gefallen, und ihre Botschaften haben Eingang in die Köpfe der anderen Mannschaften gefunden. Unser Schiff hingegen hat so manche Kanonenkugel vor den Bug bekommen, doch mit Deiner Umsicht und Reaktionsschnelligkeit hast Du es immer aus der Gefahrenzone heraus steuern können. Jeder an Bord hat volles Vertrauen in Deine Führung! Ohne Deinen Rang herauszukehren, schaffst Du es, jede und jeden aus Deiner Crew - entsprechend den Fähigkeiten - zu strammen Leistungen zu motivieren, bist Dir aber auch selbst für keine Arbeit zu schade. Immer die Nase im Wind, erkennst Du beizeiten aufkommenden Sturm und manövrierst den Pott mit Mann und Maus sicher durch die Gefahrenzone. -


Liebe Anneliese, nimm unsere Worte für bare Münze. Sie sind kein Seemannsgarn! Wir wissen um Deine seefahrerischen Qualitäten, zu denen auch Dein scharfer Blick über den Horizont hinaus gehört und Dein Geschick, mit den Leitungen anderer Fregatten sowie den Seefahrtsbehörden umzugehen. Ganz offensichtlich hat man auch höheren Ortes Deine Fähigkeiten und Deinen unermüdlichen Einsatz für die Seefahrt erkannt - Bundesverdienstkreuze fallen ja nicht einfach vom Himmel! Man hat Dir Deines feierlich angeheftet. Nun hast Du auch noch ein Kreuz am Hals. Aber sein Gewicht ist nur von ideeller Schwere und wird Dich nicht nach unten ziehen. Dieses Kreuz steht Dir gut, und uns gefällst Du sehr mit diesem edlen Schmuck.


Ehe Du nun wieder das Kommando gibst: „Alle Mann an Bord und Leinen los!“, lassen wir es kräftig knallen - aber mit Sektkorken, nicht Kanonenkugeln! Und dann stoßen wir gemeinsam an auf Dich und Dein Bundesverdienstkreuz!



(Bilder von der Feierstunde? Auf das obige Foto klicken.)




Originalberichte und Fotos zur Verleihung können Sie sehen unter:


www.gruene-coe.de/index.php?site=09_03_24_a_pieper_wn

  und

www.gruene-coe.de/index.php?site=09_03_24_a_pieper_danke





Rolf Wiederkehr geehrt

Rolf Wiederkehr mit Dr. Wilhelm Kranburg


Im Rahmen derselben Veranstaltung erfolgte auch die "Verabschiedung" von Rolf Wiederkehr, der sich aus persönlichen Gründen von seiner langjährigen Vorstandsarbeit zurückgezogen hatte. Als Andenken erhielt er ein kleines Gedicht überreicht:



Dem Vorstandssprecher a.D.


Rolf Wiederkehr





Du standest lang den Grünen vor,


mit Einsatzfreude und Humor.


Dann war in deinem Tanzverband


ein Vorstandssesselchen vakant.


Nun bist du dort das Superhirn,


in Seidenhemd und feinem Zwirn.


Die Grünen schmerzt das kolossal.


Vergiß sie bitte nicht total !



 


Senden, 17. Mai 2009